| Poseidon verschläft drittes Viertel |
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| Kai Hornuf - Montag, 21. Dezember 2009 | |||
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Poseidons Wasserballer waren dem ersten Saisonsieg in der Zweiten Bundesliga nahe. Doch am Ende hatte der 1. FC Nürnberg das bessere Ende für sich. Trotz einer fulminanten Aufholjagd im letzten Viertel schafften die Jungs von Trainer Phil Lane nicht mehr die Wende. Mit einer 11:12-Niederlage mussten die Rheinhessen die Heimfahrt nach Worms antreten. Die Partie begann ausgeglichen und im ersten Abschnitt fiel nur ein Tor für Nürnberg. Etwas mehr Leben war dann in der Partie, als beide Teams im zweiten Viertel jeweils drei Tore auf ihr Konto verbuchten - mit 4:3 für die Gastgeber wurden die Seiten gewechselt. An dieser Stelle merkte Worms, dass etwas möglich war. Als Jan Hornuf den Ausgleich schaffte, hofften die Fans auf die ersten Punkte. Doch dann folgte ein fünfminütiger Blackout der Gäste. Die Zuordnung und die Disziplin schwanden für einige Zeit und Poseidon rannte nacheinander in die Konter. Dabei machte sich das verletzungsbedingte Fehlen von Stefan Guckert in der Abwehr bemerkbar. Scheinbar aussichtlos mit 10:4 begann das letzte Viertel. Die Ansprache von Coach Phil Lane war laut und klar, was half. Die "Jungen Wilden" (Andreas Ziemba, Martin Klenk und Andreas Bleicher) lieferten eine tadellose Leistung ab, doch trotz vier Treffern am Anfang des Viertels konnte Worms das Blatt nicht mehr wenden. Wenngleich Poseidon erneut verlor, bleibt festzustellen, dass sich die Wormser vor den meisten Mannschaften in der neuen Liga nicht verstecken müssen. Die Konstanz der Leistung über vier Viertel zu zeigen muss die Hausaufgabe der Wormser Wasserballer bis zum nächsten Spiel nach der Winterpause sein. Dann empfängt Poseidon die Nachbarn aus Ludwigshafen zum Derby. Poseidon Worms: Probst, Bleicher, Jordan, Eberts, Kai Hornuf (1), Ziemba (4), Jan Hornuf (6), Klenk, Otto, Hügel, Pfeiffer, Sommer, Jung.
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